Bücher

Roman

„Es war, als liefe er mit einem Teleskop durch die Welt und betrachte die Dinge nur aus scheinbarer Nähe.“

Martin schreibt über Orte, die er mit eigenen Augen nie gesehen hat. Fremde Berichte, Fotografien und Erfahrungen setzen sich so zu einer Welt zusammen, die für ihn vertrauter geworden ist als die eigenen Erinnerungen. Der Anblick eines Felsens bringt seine Gewissheiten ins Wanken und ihn auf den Weg nach Italien, zu einem Berg aus seiner Kindheit. Erst hier glaubt er, die Wurzel seiner Sprachlosigkeit finden und sich von ihr befreien zu können.

Aufzeichnungen

„Jeden Tag verbietet er sich ein weiteres Wort, so lange bis er verstummt.“

In diesem Band versammeln sich als Schreibreflexe bezeichnete Aphorismen, die aus Wahrnehmungen, Irritationen, Gedankensplittern, Erinnerungen und Fragen hervorgegangen sind. Themen wie Sprache, Vergänglichkeit, Aufbruch und Distanz werden hier, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, zur Kurzform verdichtet.

Figurenportraits

„Die Stadt, die der Stadtreine jeden Tag erbauen lässt, steht immer nur bis zur Mittagsstunde. Dann wird sie auf seinen Befehl hin wieder abgerissen.“

Absurd, grotesk, surreal – eine Auswahl fünfundzwanzig höchst eigenwilliger Figuren, die sich von der Welt entfremdet haben und nach ihren eigenen Gesetzen leben.
Erhältlich Anfang 2027.

Nach oben scrollen