Ich suche nach Formen, in denen die leisen Verschiebungen des Vertrauten erkennbar, in denen Erinnerung, Landschaft und Gegenwart unversehens fremdartig werden. Im Zusammenspiel zwischen Intention und Zufall öffnen sich so in meinen Texten Räume, wo das Realistische und das Wunderbare ineinandergreifen. Die dort beheimateten Figuren sind oft Reisende oder Aufbrechende, die der Wirklichkeit nicht zu entfliehen versuchen, sondern ihr das eigene Streben nach Freiheit und Unabhängigkeit entgegensetzen. Ob es gelingt, ist immer wieder neu auszuhandeln.


Eine wahrnehmungspoetische Erzählung über eine Reise in die Vergangenheit, die Entfremdung von sich und der Welt sowie die Frage: Wie viel Wahrheit braucht eine Erinnerung, damit sie uns gehört?

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