Beschwerlicher Weg

Mache den ersten Schritt, überzeuge dich selbst, geh voran, lass alles hinter dir, aber hinterlasse deine Spuren. Bewahre die Eindrücke, ziehe deine Kreise, weiche aus in die Gefahr und umzingele sie, zeig ihr die Zähne. Versperr dich nicht, entwirf einen Plan und zerreiß ihn wieder, bleib unfasslich, stelle dich ungläubig, genieße die Zwecklosigkeit und verehre das Unvollständige. Nimm morgens Reißaus und wandere bis zum Vollmond, lache deinen Sorgen ins Gesicht, gib dich hin und wirf dich weg, aber verlier dich nicht. Durchleuchte dich in Maßen und lass den Schatten ihren Raum, erprobe dich neu, geh gestärkt und halte die Welt zum Narren. Sei für Augenblicke still und stummwissend, verteile Geschenke, ohne etwas dafür zu erwarten, löse deine Schnürsenkel, tauche kopfüber hinab und vergiss den Hochmut unten am Grund. Lausche dich trächtig, behalt dein Erstaunen und führe dich in Versuchung, zähl die Windstöße, die dich treiben und komme dort an, wo du schon immer gewesen bist.

Nach oben scrollen